Zeitlicher Umfang der heilpädagogischen Entwicklungsbegleitung

Der zeitliche Umfang und die Dauer der zu erbringenden Leistung sind auf den Einzelfall bezogen und richten sich nach

  • dem individuellen Teilhabebedarf des Menschen mit Behinderung
  • mittelbar dem Unterstützungsbedarf der Pflege-/Betreuungsperson, der Familie bzw. des sozialen Umfeld

Die Feststellung dieses Teilhabebedarfes erfolgt durch den örtlichen Sozialhilfeträger in Abstimmung mit dem Anbieter und den Personensorgeberechtigten in der Teilhabekonferenz.

Der Genehmigungszeitraum beträgt in der Regel ein Jahr. Nach Ablauf des Genehmigungszeitraums kann ein erneuter Antrag zur Verlängerung der heilpädagogischen Entwicklungsbegleitung gestellt werden.

Die heilpädagogische Entwicklungsbegleitung kann längstens bis Schuleintritt des Kindes bewilligt werden.